Artikel nach Datum gefiltert: Mai 2018

Im Rahmen des Sachkunde-Unterrichtes besuchten unsere beiden vierten Klassen im April die Rinderproduktion Berlin - Brandenburg (RBB) in Groß Kreutz.

Nach einem Fußweg von ca. 30 Minuten erreichten wir das Ziel und wurden von Frau Drews empfangen. Im Konferenzraum erfuhren wir erst einmal wie viele verschiedene Tiere im Betrieb gehalten und gezüchtet werden und wie diese Tiere dort leben.

Danach wurde es spannend, wir durften uns das gesamte Objekt ansehen. Sehr interessant war die Melkanlage der Kühe. Selbständig und ohne menschliche Hilfe stellten sich die Kühe am Melkstand an und wurden automatisch gemolken.

 Aber es wurde noch schöner, als wir zu den Kälbchen kamen. Die Kinder durften die Tiere streicheln und sahen sogar ein Tier, was gerade erst vor wenigen Stunden geboren wurde. Von dort wollten einige Kinder gar nicht mehr weggehen.

Viel Interessantes gab es auch im großen Stall bei den Milchkühen und in den Bereichen der Zucht- und Mastbullen zu sehen und zu erfahren. Alle Fragen wurden von Frau Drews geduldig und kindgerecht beantwortet.

Fast zum Schluss gab es aber noch eine Überraschung. In einem weiteren Stall wurden viele Schafe gehalten. Auch hier lebten viele Jungtiere, die beobachtet und gestreichelt werden konnten. So fühlten viele Kinder zum ersten Mal die weiche Schafwolle.

Zurück im Konferenzraum durfte jeder, der es wollte, an einem nachgestellten Euter das Melken mit der Hand probieren. Das war keine einfache und leichte Sache.

Zum Ende wurde das hier Gelernte mit einem Quiz überprüft. Dabei konnten die Schüler selbst feststellen, was sie erfahren haben.

Für diesen interessanten Tag bedanken wir uns alle bei der Unternehmensleitung die uns den Zutritt zum Unternehmen gestattete und besonders bei Frau Drews, die uns den ganzen Tag begleitete und mit viel Geduld und Engagement Wissenswertes vermittelte.   

So gingen viele Kinder mit dem Gedanken nach Hause, dass sie dort auch gern einen Beruf erlernen würden.

P. Engert

Klassenlehrerin der Kl. 4a

 

 

Das ADAC-Projekt „Achtung Auto“ gab in diesem Schuljahr den Fünftklässlern der Erich Kästner Grundschule hilfreiche Tipps für einen sicheren Schulweg.

Ob sie den Weg zur Schule mit dem Bus, im Auto der Eltern zurücklegen oder gar einfach zu Fuß gehen – in jedem Fall sollten unsere Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner Grundschule mit den Gepflogenheiten anderer Verkehrsteilnehmer in ihrem Umfeld vertraut sein und richtig darauf reagieren können.

Im ADAC-Auto konnten unsere Kinder live erleben, was bei einer Vollbremsung mit einer Geschwindigkeit von nur 30 km/h passiert.

„Ohne Gurt wäre ich voll durch die Scheibe geknallt“ und „wie extrem muss das erst bei einer höheren Geschwindigkeit sein?“, kommentierten unsere Schüler hinterher.

Beim Einschätzen des Bremsweges konnten unsere Schüler ihre Erfahrungen als geprüfte Radfahrer einbringen. Schließlich hatten alle in der 4. Klasse erfolgreich die Fahrradprüfung abgelegt. Daher wussten sie: je schneller und je schwerer die Person oder das Fahrzeug ist und je schlechter das Profil der Reifen, umso länger ist der Anhalteweg. Natürlich wurde all das auch bei verschiedenen Übungen ausgetestet. Die Schüler mussten an einem festgelegten Bremspunkt ganz laut „Stopp“ rufen und unser ADAC-Auto machte Vollbremsungen zu unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Die Schülerinnen und Schüler markierten durch Hütchen den geschätzten Haltepunkt des Autos.

Alles in allem war es ein gelungener Projekttag für unsere Kinder mit Spannung, vielen wichtigen Eindrücken und dem Grundsatz: Wir schnallen uns immer an!

Simone Seiffert
Lehrerin

 

Tolle Sache, meinten Schüler der 6. Klassen der Erich Kästner Grundschule am 18. April bei der Ortsbeiratssitzung in Groß Kreutz. Zu dieser hatte Ortsvorsteher Thomas Becker Kinder unserer Schule eingeladen. Schon zum zweiten Mal durften Schüler miterleben, wie in Groß Kreutz Politik gemacht wird.

Das interessanteste Thema war natürlich die Errichtung einer Skaterbahn. Dieser Vorschlag war im vergangenen Jahr von einem Sechstklässler eingebracht worden. Und er fand Gehör! Der Bürgermeister, Reth Kalsow, informierte die Anwesenden über den Stand der Planung. Die Kinder stellten Fragen dazu und brachten kreative Vorschläge zu möglichen Standorten oder dem Betreiben einer solchen Bahn ein. Ortsvorsteher und Bürgermeister machten aber auch klar, dass die Frage des Geldes und der Sicherheit eine große Rolle dabei spielen.

Bei weiteren Themen wie Schulwegsicherheit und Straßenbeleuchtung diskutierten unsere Schüler auch eifrig mit. Sie waren erstaunt darüber, wie ernst sie genommen wurden und wie interessant Demokratie sein kann.

Vielen Dank an die Kommunalpolitiker.

 

Marina Stein Lehrerin f. PB der Erich Kästner Grundschule

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