Erich Kästner

Erich KästnerEmil Erich Kästner
(* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München)

Erich Kästner gehört zu den deutschen Autoren von Kinderbüchern, die in der ganzen Welt am meisten gelesen werden. Seine bekanntesten Werke “Emil und die Detektive”, “Pünktchen und Anton”, “Das doppelte Lottchen” … wurden in über 100 Sprachen übersetzt und z.T. mehrfach verfilmt.
Zeit seines Lebens stand Erich Kästner den neuen technischen Entwicklungen offen gegenüber. Bereits in der Anfangszeit des Films rezensierte er die ersten Kinofilme.

 

Warum dieser Name für unsere Schule?

Schreiben und Lesen sind sehr wichtig.

Lesen und Schreiben sind die Grundlagen eines jeden Wissenserwerbes und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.
In seinem Buch „Als ich ein kleiner Junge war“ schrieb E.K. über das Lesen: „ Wenn ein Kind lesen gelernt hat und gerne liest, entdeckt und erobert es eine zweite Welt, das Reich der Buchstaben. Das Land des Lesens ist ein geheimnisvoller, unendlicher Erdteil. Aus Druckerschwärze entstehen Dinge, Menschen, Geister und Götter, die man sonst nicht sehen könnte. Wer noch nicht lesen kann, sieht nur, was greifbar vor seiner Nase liegt oder steht … Wer lesen kann, sitzt über einem Buch und erblickt mit einem Male den Kilimandscharo oder Karl den Großen oder Huckleberry Finn im Gebüsch … Wer lesen kann, hat ein zweites Paar Augen, und er muss nur aufpassen, dass er sich dabei das erste Paar nicht verdirbt.“

Erich Kästner (1899-1974) ist ein berühmter Kinderbuchautor

z.B. Das fliegende Klassenzimmer, Das doppelte Lottchen, Pünktchen und Anton, Emil und die Detektive

Seine Themen/Botschaften in den Büchern vermitteln zeitlose Werte:

  • Freundschaften (keiner macht sich lustig über die Schwächen des anderen, Hilfsbereitschaft …)
  • Mut (kein klassischer Heldenmut sondern Zivilcourage)
  • Familie (Traum von einer intakten Familie …)
  • Gegen Gewalt

Warum berühren uns seine Figuren?

  • Ganz „normale“, manchmal auch freche, Kinder setzen sich für Gerechtigkeit und das Gute ein.
  • Abenteuer werden mit Courage gemeistert.
  • Geschichten machen Mut und regen zum Nachdenken an.

Kästner nacheifern

Er wollte ursprünglich Lehrer werden. Kästner erzählt davon immer wieder in verschiedenen Zusammenhängen. Warum er es schließlich doch nicht wurde, begründet er so:
Bei seiner Lehramtsprüfung habe er plötzlich gemerkt, dass er „kein Lehrer“, sondern „ein Lerner“ war. Er sagt selbst: „ Ich wollte nicht lehren, sondern lernen. Ich hatte Lehrer werden wollen, um möglichst lange ein Schüler bleiben zu können. Ich wollte Neues, immer wieder Neues aufnehmen und um keinen Preis Altes, immer wieder Altes weitergeben. Ich war ungeduldig und unruhig…“

Seien wir (Lehrer und Schüler) ungeduldig und neugierig!

Schulkonzept (darauf aufbauend)

  1. In jeder Klassenstufe: Buchvorstellungen
  2. Lesenächte
  3. Autorenlesungen
  4. Leseecken in den Klassenzimmern
  5. Lesewettbewerbe
  6. Buchwoche zum „Tag des Buches“
  7. Bibliothek in der Schule
  8. Entwicklung eines LRS Konzeptes (Feststellung, Förderung…)
  9. Erich Kästner (Dichter bekannt machen, Werke von ihm lesen, ihm nacheifern…)

 

Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es!

Kästner

 

Zusätzliche Informationen